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Unterstützte Kommunikation

Auch wer nicht sprechen kann, hat viel zu sagen!

Viele Menschen können aufgrund einer Behinderung nicht oder nur schwer verständlich sprechen. Sie können Empfindungen wie Hunger oder Durst nicht mit Worten ausdrücken, können nicht erzählen, was sie erfreut oder bekümmert oder was sie in der Schule, beim Spielen oder sonstwo erlebt haben. Sie befinden sich in großer kommunikativer Not.

Ihr menschliches Grundbedürfnis, sich mitzuteilen und verstanden zu werden, bleibt unerfüllt. Ihre Alltagsbewältigung und der Aufbau sozialer Kontakte sind dadurch massiv beeinträchtigt.

Durch die Unterstützte Kommunikation eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten für die Benutzer: Sie können sich mit der Außenwelt verständigen und ihre Wünsche und Bedürfnisse äußern. Plötzlich werden sie wahrgenommen und nehmen am gesellschaftlichen Leben teil!

Was ist Unterstützte Kommunikation?

Unterstützte Kommunikation hat das Ziel, Menschen, die nicht oder nur mit großen Einschränkungen sprechen können, die Verständigung mit anderen Personen zu erleichtern.

Unterstützte Kommunikation soll Sprache ersetzen. Dazu stehen entsprechende Hilfsmittel, Techniken und Kommunikationsstrategien zur Verfügung.

Es gibt technische Kommunikationshilfen – im weitesten Sinne Geräte mit Sprachausgabe – und nicht-technische wie Fotos, Bildtafeln, Kommunikationstagebücher, Gebärden usw. Oft führt ein individueller Mix aus verschiedenen Hilfsmitteln zum Ziel. Spannend sind auch die neuen Möglichkeiten für UK mit Hilfe von ipads und anderen Tablet-PCs. Um solche und ähnliche Themen geht es im Elternkreis UK. Interessierte sind jederzeit willkommen.